Überall dampft und brodelt es im Geothermalgebiet Haukadalur:


Nach einem Tag und zwei Nächten in Reykjavik ist die „Goldene Rundfahrt“ bzw. der „Golden Circle“ eine wunderfeine Sache, um sich den wunderschönen Landschaften und natürlichen Kuriositäten Islands im Rahmen eines gemütlichen Tagesausfluges anzunähern. Los geht’s (z.B.) von Reykjavik aus auf sehr gut ausgebauten Straßen in Richtung Hveragerði, das die größte zusammenhängende Gewächshausfläche Islands beherbergt. Der Ort ist auf den ersten Blick nicht unbedingt schön, bietet aber einen großen und für isländische Verhältnisse günstigen Supermarkt, in dem sich Proviant für den Tagesausflug einkaufen lässt. Anschließend geht’s weiter zum Geothermalgebiet Haukadalur mit seiner Thermalquelle Blesi, dem Geysir Strokkur und dem Großen Geysir, danach zum Wasserfall Gulfoss und schließlich zur Thing-Stätte Þingvellir.

Im alten Hafen Reykjaviks versteckt sich das „Saegreifinn“, eine gemütliche Futterkneipe, in der sehr sehr leckere Fisch-, Kartoffel- und Gemüsespieße serviert werden. Im Inneren sorgen urige Sitzgelegenheiten, jede Menge Erinnerungsfotos und allerlei Klimbim für eine lauschige Atmosphäre.


Ganz klar, dass das, was so schön in der Sonne glitzert und glänzt – Reiseliteratur und „Tripadvisor“ zufolge – zu den „Top-Sehenswürdigkeiten“ und „meistfotografierten Kunstwerken“ (wikipedia) in Reykjavik gehören muss: Jón Gunnar Árnasons 1986 angefertigte Skulptur „Sólfar“ („Sonnenfahrt“) fokussiert den Blick auf das Meer und in die Ferne und ist ein schöner Startpunkt für eine gemütliche Wanderung zum alten Hafen Reykjaviks.
